Nebel, Nebel, Nebel

© Lotti Tomke

So sieht das im Moment bei mir aus, wenn ich an meinem Schreibtisch sitze. Von goldenem Herbst keine Spur.  So sehr ich es normalerweise liebe, in der Nähe der Donau zu wohnen, so trist ist es oft in den Herbst- und Wintermonaten. Da heißt es nämlich beinahe täglich: Nebel, Nebel, Nebel.

Kekse, Kakao und Kuschelpulli

Aber ich will mich nicht beschweren, denn zum Schreiben ist dieses Wetter einfach perfekt. Ich habe nicht ständig den Drang, unbedingt draußen sein zu müssen, Dusty liegt auch lieber in ihrem Körbchen und man kann ohne schlechtes Gewissen Kekse mümmeln und Kakao schlürfen, weil der weite Winterpulli das ein oder andere Kilo kaschiert.

Dazu kommt, dass ich mich in dem Örtchen meines neuen Romans so wohlfühle, dass ich am liebsten für ein paar Wochen dort Urlaub machen würde. Little Pinewood ist ein romantisches Städtchen an der Südküste Englands – aber leider vollkommen fiktiv. Mir bleibt also nichts anderes, als meinen Protagonisten dort täglich einen Besuch abzustatten und sie ein bisschen um die Idylle zu beneiden. Wobei, das liebe Kleinstadtleben hat natürlich auch seine Tücken. Aber dazu ein andermal mehr.

Rauf auf den Berg

Wenn es ganz schlimm wird und mich der Herbstblues in meinem Nebelloch packt, dann habe ich zum Glück noch eine Fluchtmöglichkeit: die Berge in meinem Rücken. Nach zwanzig, dreißig Minuten Autofahrt schaffe ich es meist, die Nebeldecke zu durchbrechen und doch noch ein paar Sonnenstrahlen zu tanken.

© Lotti Tomke

Über den Wolken zu stehen, ist immer ein einmalig schönes Erlebnis. Aber auch das raschelnde Herbstlaub im Wald finde ich total toll – und Dusty sowieso. Insgesamt geht es mir also trotz Nebel ziemlich gut.

© Lotti Tomke

Ich hoffe, euch auch! Genießt den Herbst, der Winter kommt noch früh genug!

Teils sonnige, teils neblige Grüße,