Leseprobe: Homeless Millionaire

Prolog

Sieh nicht nach unten, sagte ich tonlos zu mir selbst und hoffte, dass die Jungs nicht merkten, wie die Todesangst von mir Besitz ergriff.

Setz einfach einen Fuß vor den anderen und bring die Sache hinter dich. Es ist kein großes Ding. Es sind nur sechs lächerliche Meter.

Okay, sechs lächerliche Meter in fünfzig Meter Höhe, um genau zu sein. Aber ich schaffe das. Ich bin Ryan Frost. Ich bin unbesiegbar.

Vorsichtig stellte ich meinen rechten Fuß auf das schmale Brett, das eine Häuserschlucht in einem Hinterhof der Madison Avenue Ecke 86. Straße überspannte. Ich spürte, wie das Holz unter meinem Gewicht nachgab. Nicht viel, ein paar Millimeter nur. Aber mir wurde sofort übel und der bittere Geschmack von Galle schwappte an meinen Gaumen.

»Go, Ryan, go!«, grölten Francis und Cole im Hintergrund. Jaden stand in der Wohnung gegenüber und breitete die Arme aus.

»Komm schon, Ryan, alter Schisser. Daddy wartet auf dich.« Sein dreckiges Lachen hallte in meinen Ohren.

Tu es! Tu es jetzt! Sonst wirst du es ewig bereuen.

In Zeitlupe zog ich meinen linken Fuß auf das Brett.

Nicht nach unten sehen!

Ich sah nach unten.

Sofort wurde mir schwindlig. Panisch griff ich nach dem Fensterrahmen.

Verfluchte Scheiße!

»Jetzt mach schon, Frostyboy, mir trocknet die Kehle aus«, rief Jaden und wackelte mit seinem leeren Glas.

»Unsere Seiltänzerin kann dir doch einen Schluck mit rüberbringen«, schlug Francis vor, sprang neben mich und drückte mir eine Flasche Whisky in die Hand. »Lass ihn nicht fallen, Ryanbabe, der gute Tropfen hat dreitausend Dollar gekostet.«

»Ich sollte mir vorher noch mal nachschenken«, fiel Cole ein. »So, wie die Memme wackelt, bringt sie die Flasche nicht heil ans andere Ende.« Er riss mir den MacPhail’s aus der Hand und schenkte sich sein Glas randvoll.

»Gute Idee!« Francis tat es ihm gleich.

»Hey ihr Säcke, und was ist mit mir?«, brüllte Jaden aus der anderen Wohnung. »Lasst noch was für mich drin!«

Francis drückte mir die Flasche wieder in die Hand. Ich trank einen Schluck. Und gleich noch einen. Nüchtern würde ich die Aufgabe sowieso nicht lösen können.

»Los jetzt, Frosty, Abmarsch.« Francis klopfte mir auf den Arsch, als wäre ich ein alter Brauereigaul. Leider wog ich nicht achthundert Kilo. Die Heftigkeit seines Schlags brachte mich kräftig ins Wanken. Ich ließ die Flasche fallen und klammerte mich auch mit meiner zweiten Hand an den Fensterrahmen.

Wieder blickte ich in den Abgrund – und traf eine folgenschwere Entscheidung.

»Vergesst es, Jungs. Ich kann das nicht.« Schweißgebadet stolperte ich zurück ins Zimmer.

Zum ersten Mal nach vielen Jahren hatte ich eine Wette verloren.

Kapitel 1: Ryan 

»So, raus mit dir, Frosty!« Francis brachte seinen monströsen schwarzen Geländewagen mit quietschenden Reifen zum Stehen.

»Genau, raus mit dir in die Gosse, du Penner«, scherzte Cole und boxte mir mit der Faust gegen den Oberarm.

Jaden drehte sich vom Beifahrersitz zu mir. »Es wären nur sechs lächerliche Meter gewesen, du Lusche.« Er lachte sein dreckiges Lachen.

Die anderen stimmten mit ein.

Tolle Freunde hatte ich da!

Ich verzog meine Lippen zu einem gequälten Grinsen, griff nach dem neuen Hightech-Schlafsack, der Premiumisomatte und meinem Überlebensrucksack und stieg aus dem Auto.

»Fahrt zur Hölle, ihr Saftsäcke«, bellte ich und schlug die Tür zu.

Jaden ließ das Fenster herunter und wedelte mit meinem Portemonnaie, das er mir vorher abgenommen hatte.

»Du willst den Scheiß echt durchziehen, Mann? Jetzt hättest du noch die Gelegenheit, deinen Joker zu ziehen.«

Ich zeigte ihm nur den Mittelfinger, wandte mich ab und machte mich auf den Weg in den Central Park. Was sollte ich auch sonst tun? Ich hatte keine Ahnung, wie ein Obdachloser seinen Tag verbrachte.

Dafür könnte ich ohne nachzudenken den Preis für ein Paar rahmengenähte Schuhe von John Lobb nennen, die teuersten Champagnerjahrgänge der Welt aufsagen oder den Unterschied zwischen einem McLaren P1 und einem Aston Martin One-77 an Kennzahlen wie Drehmoment, PS-Stärke und Beschleunigung erläutern. Ich kannte die wichtigsten Leute der Stadt, gehörte zum Geldadel der Upper East Side und verkehrte in den exklusivsten Clubs von New York City. Doch schön langsam beschlich mich das unangenehme Gefühl, dass mir all das in der nächsten Woche nicht besonders viel helfen würde.

Ich betrat den Central Park durch den Eingang auf Höhe des Ritz Carltons und ließ mich auf die erstbeste freie Bank fallen.

Nachdenklich strich ich über den Bart in meinem Gesicht. Ich hasste das Gefühl. Normalerweise gehörte ich zu den Männern, die sich zur Not sogar zweimal am Tag rasierten, um nicht einmal den Hauch eines Bartschattens auf ihrer Haut ertragen zu müssen. Aber meine Gesichtsbehaarung hatte strategische Gründe: Ich wollte in den nächsten Tagen auf keinen Fall erkannt werden. Und ein Bart schmälerte dieses Risiko immens. Denn Ryan Frost mit Bart war so unvorstellbar wie ein Rabe mit buntem Gefieder. Und Ryan Frost mit Bart, unfrisierten Haaren, Jeans, T-Shirt und Chucks glich einem schwulen Papst mit rosa Dreadlocks, der einen Joint rauchend im Petersdom die Messe rappte. Gab es nicht. Und würde es auch nie geben. So einfach war das.

Ein Trupp Anzugträger kam an meiner Bank vorbei. Ich erstarrte. Einer von ihnen war Louis Conelli, ein aalglatter Widerling, mit dem ich öfter beruflich zu tun hatte. Ich widerstand dem ersten Reflex, seinem Blick auszuweichen und schaute ihm direkt in die Augen. Er starrte nur abschätzig zurück, nicht einmal ein winziges Flackern deutete daraufhin, dass er auch nur ahnte, wer da vor ihm saß.

Gut. Sehr gut.

Etwas entspannter lehnte ich mich zurück und vergrub die Hände in meinen Taschen. Es war Anfang April und sonnig, aber viel zu kühl für die Jahreszeit. Ich musste zugeben, ein paar Grad mehr, vor allem nachts, wären mir lieber gewesen. So könnte es trotz meines Premiumschlafsacks ganz schön ungemütlich werden. Vielleicht sollte ich einfach in ein Hotel gehen.

Ja, ich könnte die ganze Woche im Plaza verbringen. Ich würde unter falschem Namen einchecken, mein Zimmer nicht verlassen und nach sieben Tagen frisch und erholt Jaden, Cole und Francis gegenübertreten. Mann, was würden die Jungs für Gesichter machen! Sie erwarteten einen total verlotterten, fertigen Penner und ich erschien wie das blühende Leben vor ihnen.

Der Gedanke war wirklich zu verlockend. Aber gleichzeitig bestand die Gefahr, dass die Sache doch irgendwie ans Licht kam. Die High Society der Upper East Side tratschte schlimmer als jedes Waschweib in einem 300-Seelen-Kaff in Montana. Und diese Blöße würde ich mir nicht geben. Niemals. Wettschulden waren Ehrenschulden. Und meine Ehre war mir heilig.

Ich ließ den Blick durch den Park schweifen. Eine Gruppe Jugendlicher tobte scherzend über die Wiese. Eine junge Mutter mit schreiendem Kind am Arm versuchte verzweifelt, dieses zu beruhigen. Ein verliebtes Pärchen, wahrscheinlich Touristen, schlenderte Arm in Arm den Weg entlang. Ein alter Mann mit Rauschebart kramte in Mülleimern nach Pfandflaschen. Bevor er hineingriff, versetzte er dem Eimer einen kräftigen Tritt und brüllte laut. Ich hatte keine Ahnung, was er damit bezwecken wollte. Wahrscheinlich war er einer von vielen Obdachlosen, die ihre Gehirnzellen zum größten Teil in Alkohol aufgelöst hatten.

Etwas in meinem Körper zog sich zusammen.

Einer von vielen Obdachlosen.

So wie ich. Wenn auch nur für eine Woche. Trotzdem gehörte ich nun zu einer Schicht Menschen, auf die ich bisher nur herabgesehen hatte. Falls ich sie überhaupt wahrnahm. Immerhin sorgten Leute wie mein Freund Francis dafür, dass mein Lebensumfeld von solchen Gestalten möglichst unberührt blieb. Auch wenn ich seine »Säuberungsaktionen« bisher nicht direkt unterstützt hatte, so stellte ich mich ihnen auch nicht entgegen. Denn ganz ehrlich: Was interessierten mich Obdachlose, Schlechtverdiener oder Suchtkranke? Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, und wer es in Amerika nicht schaffte, seine Träume zu verwirklichen, schaffte es nirgendwo. Ich legte jedenfalls keinen Wert darauf, all die gescheiterten Existenzen, die diese Stadt hervorbrachte, in der Upper East Side vor meiner Haustür herumlungern zu sehen.

»Wuuuuhaaaahhhh!«

Ein markerschütternder Schrei und das blecherne Scheppern von Metall ließen mich zusammenzucken. Mein Kopf ruckte nach links.

Der alte Mann von vorher wühlte nach seiner Bruce Lee-Einlage seelenruhig im Mülleimer neben meiner Bank. Als er meinen Blick bemerkte, hielt er inne.

»Schöner Tag heute, nicht wahr?«

»Wie können Sie so etwas sagen, während Sie in einem Mülleimer wühlen?«, fragte ich und verzog angewidert das Gesicht.

»Na ja, ich mache das auch bei Regen, Schnee, im Dunkeln oder wenn ich erkältet bin. Heute trifft nichts von alldem zu. Von daher würde ich schon sagen, dass es ein schöner Tag ist. Ich meine, die Sonne scheint, der Frühling steht vor der Tür und ich habe bereits Flaschen für beinahe zwanzig Dollar Pfand zusammen. Das heißt, ich kann mir heute eine ordentliche Mahlzeit leisten und …«

»Ja, ja, kriegen Sie sich wieder ein. Sie müssen mir nicht gleich Ihre ganze Lebensgeschichte erzählen.«

Der Mann musterte mich skeptisch. »Sie reden daher wie diese Wall Street-Anzugfritzen, sehen aber gar nicht so aus.«

»Ach ja, Sherlock?«, erwiderte ich desinteressiert, packte mein Zeug und stand auf. »Schönen Tag noch«, fügte ich sarkastisch hinzu und machte mich auf den Weg zu einer anderen Bank. Zu einer Bank ohne Mülleimer.

Ich schaute auf meine Uhr. Ein Erbstück meines Großvaters und eines der wenigen Dinge, die mir wirklich etwas bedeuteten. Wenn man so viel Geld hatte wie ich, war fast alles ersetzbar. Die Breitling gehörte nicht dazu. Ich hütete sie wie meinen Augapfel.

Es war erst zehn. Ein endlos langer Tag lag vor mir. Ich war es nicht gewohnt, nichts zu tun zu haben. Normalerweise leitete ich ein erfolgreiches Import/Export-Unternehmen und war froh, wenn ich vor 21 Uhr zu Hause war. Freie Tage verbrachte ich mit meinen Jungs, beim Sport oder auf Reisen. Aber auf jeden Fall nicht mit Herumhängen.

Unwillig schüttelte ich den Kopf. Meine Situation war irrwitzig: Ich befand mich in der Stadt der endlosen Möglichkeiten, besaß mehr Geld, als ich in meinem ganzen Leben ausgeben konnte und wusste trotzdem nicht, was ich tun sollte. Hätte ich doch bloß meine Zähne zusammengebissen! Es wären nur sechs Meter gewesen.

Kapitel 2: Liv

»War das gerade Abby Bleeker?«, fragte ich und trat in Rebeccas Büro. Ich setzte mich auf den Besucherstuhl an ihrem Schreibtisch und reichte ihr eins der Sandwiches, die ich zum Lunch von Alidoro geholt hatte.

»Ja. Sie sieht gut aus, nicht wahr?«

»Gut? Sie sieht fantastisch aus, seit sie mit Noah zusammen ist. So strahlend und voller Lebensfreude.«

»Ja, das ist wahr. Und ich gönne es ihr von Herzen. Sie hat viel zu viele Jahre an der Seite eines Mistkerls verbracht. Jake hat sie nach Strich und Faden belogen und betrogen. Und Abby hat ihm immer wieder verziehen. Ich bin froh, dass sie jetzt endlich glücklich ist.«

»Dieser Noah ist aber auch dermaßen heiß. Ich habe vor Kurzem einen Artikel über ihn in der Zeitung gelesen – fand aber sein Foto viel interessanter«, gestand ich kichernd.

»Oh ja, Noah ist verdammt heiß. Und noch dazu total nett. Ein echter Traummann.« Rebecca grinste mir verschwörerisch zu und biss in ihr Sandwich.

»Manchmal frage ich mich, ob wir vor lauter Weltretten vergessen, zu leben«, sagte ich nachdenklich zu Rebecca. »Vielleicht sollten wir unser Helfersyndrom ablegen und uns auch endlich nach einem Mann umsehen. Wir werden schließlich nicht jünger.«

»Unsinn!«, wischte Rebecca meinen Einwand entschieden beiseite. »Die Welt braucht Frauen wie uns. Schau dich doch um!« Sie zeigte auf die Wände, die mit Postern von abgeschlachteten Walen und zerstörten Regenwäldern tapeziert waren. »Und auch deine Obdachlosenarbeit ist unendlich wertvoll. New York City wäre definitiv ein schlechterer Ort ohne deinen Einsatz. Willst du deine Tage wirklich mit Shoppen und Maniküre an der Seite eines Mannes verbringen, der dich vor allem wegen deines Aussehens liebt? Ganz sicher nicht, oder? Frauen wie wir brauchen einen besonderen Mann, keinen Upper Eastside Kapitalisten, der im Schlaf die Unterschiede von Sportwagen erläutern oder die teuersten Champagnerjahrgänge aufzählen kann. Wir brauchen jemanden mit Herz und Verstand, der einen Blick für die Schieflagen dieser Welt hat. So einen Mann finden wir am ehesten bei unserer Arbeit. Und wenn nicht – dann Scheiß drauf.« Rebeccas Telefon klingelte.

Sie hob ab und gab mir zu verstehen, dass der Anruf wichtig war.

Ich nickte, packte die Reste meines Mittagessens zusammen und verließ ihr Büro, um selbst zurück zur Arbeit zu gehen. Meine Dienststelle befand sich nicht weit von Rebeccas NGO entfernt und wir verbrachten öfter die Mittagspausen gemeinsam – in meinem Büro, in ihrem Büro, im Central Park oder auch mal in einem Restaurant. Wie es sich gerade ergab.

Nachdenklich legte ich die kurze Strecke zurück. Rebecca hatte recht: Ich suchte nicht einfach nur einen reichen Schnösel, mit dem ich auf Cocktailpartys gehen und oberflächlichen Small Talk halten konnte. Wenn ich ehrlich war, verabscheute ich dieses ganze High Society-Getue sogar. Und noch mehr verabscheute ich die Mentalität dieser jungen Firmenbosse, ihr großspuriges »Was kostet die Welt«-Gebaren, das sich ohne Rücksicht auf Verluste nur um Gewinnmaximierung drehte. Die Upper East Side wimmelte von geldgeilen Kerlen, für die jeder erdenkliche Luxus selbstverständlich, aber Nächstenliebe ein Fremdwort war. Mit so einem zusammen leben? Niemals! Dann lieber allein für mehr Gerechtigkeit auf der Welt kämpfen.

Ich betrat das unscheinbare Bürogebäude, in dem sich mein Arbeitgeber, die Organisation Help the Homeless befand. Unser Ziel war es, die Obdachlosen in New York City bestmöglich zu unterstützen. An sich ein ziemlich hoffnungsloses Unterfangen, weil die Zahl der Wohnungslosen Jahr für Jahr größer anstatt kleiner wurde. Aber wir waren eine Gruppe unverbesserlicher Idealisten und freuten uns über jede winzige Verbesserung, die wir durchsetzen konnten.

»Hi Liv«, begrüßte mich Beverly, die für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig war. »Hast du einen Moment Zeit? Ich hätte eine Bitte an dich.«

»Na klar, kein Problem. Was gibt’s?«

»Ich weiß, dass du heute Nachmittag eigentlich deine Tour gehen wolltest, aber könntest du das auf morgen verschieben? Die Journalistin Antonia Rosegard hat angefragt, ob wir spontan Zeit für ein Interview hätten.«

Ich runzelte die Stirn. »Antonia Rosegard? Nie gehört.«

»Kein Wunder. Sie arbeitet für ein Magazin namens Luxury, das sich mit Luxus in jeder erdenklichen Art und Weise beschäftigt – teure Sportarten, edle Weine, exklusive Restaurants – das ganze Programm. Aber dieses Magazin plant nun eine Themenreihe namens NOT Luxury, um auf Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen. Ich finde, das ist eine großartige Sache! Die Leser des Magazins sind genau die Zielgruppe, die viel zu selten angesprochen wird. Wenn wir es schaffen würden, mehr Mitglieder der High Society für die Probleme in dieser Stadt zu sensibilisieren, wären wir einen großen Schritt weiter.«

»Ich weiß nicht«, gab ich zögerlich zu bedenken, »ich brauche da bloß an Leute wie diesen Francis Hilton und seinen Clan denken, die immer wieder versuchen, die Upper East Side von Obdachlosen zu ›reinigen‹ … Ich glaube nicht, dass wir auf diesem Wege etwas erreichen können.«

»Das sehe ich anders«, widersprach mir Beverly. »Dieses Ekelpaket müsste mal Gegenwind aus den eigenen Reihen bekommen. Nur dann kommen Menschen wie er vielleicht irgendwann zur Vernunft.«

»Dein Wort in Gottes Ohr«, sagte ich mit Zweifel in der Stimme. »Aber auch, wenn ich nicht an den Erfolg glaube, unterstütze ich das Projekt natürlich. Wann kommt denn diese Ms. Rosegard?«

Beverly warf einen Blick auf die Uhr. »In einer Stunde. Es wäre toll, wenn du einen Einblick in deine Arbeit geben könntest. Ich liefere die Fakten – du die Emotionen.«

»Klingt nach ’nem guten Plan.« Ich lächelte ihr zu und machte mich auf den Weg in mein Büro, um alle nötigen Unterlagen zusammenzusuchen.

 

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